Neues Warenhaus auf dem (alten) Marktplatz?
In der heutigen Presseerklärung hat die Bürgermeisterin "neue" Prespektiven für die Innenstadtentwicklung aufgezeigt. Die vollständige Erklärung im Wortlaut:
Stadt Pinneberg - Presseinformation
Neue Perspektiven für die Innenstadtentwicklung
Die grundsätzliche Neustrukturierung der westlichen Innenstadt ist Gegenstand erster
Überlegungen der Verwaltung, welche dem zuständigen Ausschuss Stadtentwicklung in
seiner Sitzung am 19.01.2010 erstmalig zur Beratung vorgelegt wird.
Â
Â
Diese Idee „Neuer Markt / Ebert-Passage“ sieht die Verknüpfung vier neuer Projekte vor:
- Einen neuen Platz für Wochenmarkt und Veranstaltungen auf der Fläche der alten
Verwaltung der Kreissparkasse nördlich der Friedrich-Ebert-Straße: „Neuer Markt“
- Die Ansiedlung eines Warenhauses auf der bisherigen Wochenmarktfläche als
zusätzlichen „Magneten“ für die Innenstadt: „Neues Warenhaus“
- Die Ansiedlung von Einzelhandelsflächen für bisher in der City fehlende Sortimente und
größere Flächenbedarfe auf den Parkplatzflächen südlich der Friedrich-Ebert-Straße:
„Ebertpassagen“
- Die Abrundung der westlichen Innenstadt im Bereich untere Dingstätte/Elmshorner
Straße durch Wohnen, Dienstleistungen und ggf. Einzelhandel: „Neues Wohnen und
Dienstleistungen“
„Jedes Projekt für sich würde einen starken Entwicklungsimpuls für die Innenstadt bedeuten,
die Verknüpfung der kurz- bis mittelfristig realisierbaren Projekte bietet darüber hinaus eine
weitreichende Perspektive für eine dringend notwendige und dauerhafte Stärkung der
Innenstadt“ erklärt der Leiter des Fachbereiches Stadtentwicklung und Bauen, Herr
Stieghorst.
Das Konzept soll in den nächsten Monaten der Öffentlichkeit im Rahmen einer
Informationsveranstaltung vorgestellt und auf seine Realisierbarkeit geprüft werden. Dazu
gehört ganz wesentlich die Frage der Mitwirkungsbereitschaft der betroffenen
Grundeigentümer und Projektentwickler.
Erste Gespräche dazu hatten bereits ein positives Ergebnis.
Das Projekt soll in den in Arbeit befindlichen Innenstadtentwicklungsplan eingebunden
werden. Für die Umsetzung könnten dann voraussichtlich Städtebauförderungsmittel
eingesetzt werden.
Die Ergebnisse der Prüfungen sollen nach der öffentlichen Veranstaltung den städtischen
Gremien für die Beratung einer Grundsatzentscheidung über das Projekt „Neuer Markt /
Ebert-Passage“ möglichst bis zum Sommer 2010 vorgelegt werden.
Es öffne sich gerade ein „Zeitfenster“ für die Realisierung dieser Projekte, meint
Bürgermeisterin Kristin Alheit. Es werde daher den politischen Gremien vorgeschlagen, die
damit verbundenen weitreichenden Chancen, aber auch Risiken für die
Innenstadtentwicklung sorgfältig prüfen zu lassen, mit den Betroffenen abzustimmen und
dann zügig eine Grundsatzentscheidung zu treffen.
„Chancen für die Stadtgestaltung und Innenstadtentwicklung wie diese bieten sich nur selten.
Wenn die weiteren Prüfungen meine bisherige Einschätzung bestätigen, dass dies ein sehr
erfolgreiches Projekt für Pinneberg sein wird, sollten wir diese Gelegenheit beim Schopf
ergreifen“ erklärt Bürgermeisterin Kristin Alheit.
Â
Â
Und hier die mitgelieferten Dokumente:
Innenstadtentwicklung-Vorlage
Neuer Marktplatz Plan A4_Pfeile
Neuer Marktplatz Plan A4_Flächen
Â
Â
Â
Â




